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Unser Verständnis vom Unterricht   

  "Es ist das Glück des Menschen ein anderer unter Gleichen zu sein." Plato Wir gehen von individuell sehr verschiedenen Lernausgangsanlagen aus, da die Voraussetzungen der heutigen Lernanfänger quantitativ und qualitativ sehr unterschiedlich sind und schaffen deshalb eine Vielfalt von Lerngelegenheiten. Unser Unterricht weist eine gut abgestimmte Vielfalt von Freiarbeit mit Pflicht- und Wahlaufgaben auf und stellt ständig individuelle Förderangebote bereit. Ein Grundprinzip unseres Unterrichts ist die Bildung von Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten, Könnenserweiterung in Verbindung mit wechselnder Eigentätigkeit. Der Wissenserwerb erfolgt durch Probieren und Entdecken, Erfinden und Träumen, Fragen und Staunen sowie Weiter- und Vorausdenken. Die Schüler „lernen das Lernen“ durch eigene Tätigkeiten und entwickeln dabei zunehmend Eigenverantwortung und Freude. Wir eröffnen den Schülern die Möglichkeit der Entdeckung individueller Lernwege. Gemeinsamer Unterricht heißt für uns, alle Kinder in ihrer Gesamtentwicklung zu fördern, dass nicht nur ihre kognitive Entwicklung beachtet wird, sondern ihre emotionale und soziale Entwicklung gleichermaßen. Eine solche Integration ist nur mit entsprechenden Unterrichtsmethoden und einer offenen Herangehensweise, unterstützt von sonderpädagogischem Fachpersonal, realisierbar. Durch einen differenziert und individualisiert gestalteten Unterricht profitieren an unserer Schule alle Kinder, ob "stark" oder "schwach". Wir treten als Berater, Begleiter und Helfer auf. Wir verstehen uns als Organisator im Entdecken von Dingen, von Projektarbeit, von selbstgesteuerten Lernprozessen und von individuellen Arbeitstechniken und -tempi. Wir schaffen Möglichkeiten zum Erreichen von Erfolgserlebnissen. Für uns ist das eigene lebenslange Lernen von großer Bedeutung. Wir bemühen uns um ein tolerantes und friedliches Zusammenleben. Die Erwachsenen als Vorbilder leben Akzeptanz und Rücksichtnahme vor. In der Gemeinschaft lernen Erwachsene und Kinder von- und miteinander und bilden im Laufe des Schuljahres verschiedene Teams sowohl im Unterricht als auch im Freizeitbereich. Verantwortung für sich selbst zu übernehmen, vorhandene Gestaltungsspielräume zu erweitern und zu nutzen, fördert professionelles Selbstverständnis und ein demokratisches Zusammenleben in der Schule. Im Unterricht beachten wir darüber hinaus eine methodische Vielfalt und achten besonders auf das Entstehen von sozialen Gruppen im Lernprozess, die sowohl altersübergreifend, homogen oder inhomogen sein können. Die bewusste Erziehung zur Teamarbeit ist eine Fähigkeit, die in unserer Gesellschaft zur Lösung der globalen Probleme immer dringender notwendig wird. In die soziale Gruppe werden differenzierte persönliche Entwicklungsmöglichkeiten und -programme eingebettet. Der Gesprächskreis eröffnet eine Reihe wertvoller erzieherischer Potenzen, die genutzt werden sollen. Die Kinder können über all das sprechen, was ihnen wichtig ist. Das, was sonst oft den Unterricht blockiert, weil es unausgesprochen in den Köpfen und Seelen der Kinder bleibt, wird aufgearbeitet. Auf diese Art und Weise lernen die Kinder, sich an Gesprächsregeln zu halten. Die Schüchternen werden langsam an das Sprechen vor der Gruppe herangeführt und die Dauerredner lernen sich unterzuordnen. Mi dieser Gesprächsform kann vielseitig gearbeitet werden, z.B. Kennenlernspiele am Anfang, Geschichten vorlesen und erzählen, Probleme besprechen und wenn möglich klären. Die Schüler sollen lernen, mit Kritik und Selbstkritik umzugehen. Im Gesprächskreis findet ein wichtiger Teil der Planungsphase für kommende Projekte und Vorhaben statt. Nicht zuletzt stellt seine spezifische äußere Form des Miteinanders in der Kindergruppe eine Variante dar, in der er nicht an eine feste Tischordnung gebunden ist.    
Dem Frontalunterricht kommt auch eine wichtige Funktion und Rolle zu. In Einführungssituationen, in denen Wissen bereitgestellt, Fertigkeiten vermittelt, Informationen auf den gleichen Stand gebracht werden sollen, um anschließend darüber zu diskutieren oder individuell daran weiter zu arbeiten, ist er unerlässlich. In Zwischen- oder Endphasen einer Unterrichtseinheit, in denen Ergebnisse mitgeteilt, festgehalten oder gesichert werden sollen, wird der Frontalunterricht eingesetzt. Er wird angereichert durch Medien und eingebettet in unterschiedliche Lernformen. Frontalunterricht dient weiterhin dazu, durch seine spezifische Form einen Ruhepol zu setzen und die Kinder die Fertigkeit des bewussten Zuhörens zu lehren. Wir treffen uns regelmäßig, um über die individuellen Lern- und Entwicklungspläne der einzelnen Kinder zu diskutieren, Veränderungen festzustellen, Rück-oder Fortschritte zu analysieren sowie neue Maßnahmen festzulegen. An der zielgerichteten Intensivierung dieser Treffen arbeiten wir (siehe Zielvereinbarung SSA).  Durch regelmäßige Fortbildungen aller Pädagogen garantieren wir einen modernen und schülerorientierten Unterricht.  
Grundschule 20 “Gisperslebener Schule”